Image

Content is King

In der heute extrem medialen Welt heißt es nicht umsonst "Content is King". Schließlich müssen täglich unzählbare Internet- und Zeitungsseiten gefüllt werden, die alle nach brauchbarem Content Ausschau. 

Allein in Deutschland gibt es über 360 Tageszeitungen, die eigene Videobeiträge veröffentlichen. Die wenigsten haben eine eigene Korrespondenten Vertretung in Berlin, München oder anderen Städten politischen Geschehens und sind dankbarer Abnehmer von zur Verfügung gestelltem Bewegtbild und anderen aktuellen Medien.

Um ein Gesamtangebot für eine medienwirksame Berücksichtigung optimal zusammenstellen, bietet ein gesunder Mix aus Bewegtbild, Fotos und Texten die beste Chance auf höchste Aufmerksamkeit. Zur Wahrnehmung dieser Chance gehört aber auch eine genaue Vorstellung über die Erwartungen der Nutzer. Darum vorab eine Erklärung zu den drei Medientypen Video, Fotos und Dokumenten.

Video

Image
Videofootage ist das erfolgsversprechenste Medium, denn nicht umsonst heißt es "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, aber ein Video mehr als 1000 Bilder". Nutzer von Footage bzw. Schnittmaterial verwenden kostenlos zur Verfügung gestelltes Material, um daraus ihren eigenen Film zusammen- zustellen. Das setzt voraus, dass das Material ungeschnitten ist, also die Originalszenen angeboten werden, und dass kommentar-freier Originalton beibehalten wird. 

Außerdem sollte der Anbieter stets daran denken, je umfangreicher und komplexer es  für einen Produzenten ist, die angebotenen Szenen selber zu drehen, desto größer das Interesse an einer Nutzung.

Entscheidend ist auch die Frage nach der technischen Spezifikation des Videos. Da die Verwendung des Materials recht unterschiedliche Endgeräte betreffen kann, sollten diverse Formate und Auflösungen zur Verfügung gestellt werden wie z.B. 4k, HD und 720p mit einer Datenrate von 50 GB/sek bis herunter nach 1 MB/Sek. 

Wenn Sie sich hier nicht sicher sind, beraten wir Sie gerne.

Fotos

Image
Bei Fotos oder auch Grafiken verhält es sich ähnlich wie beim Footage Angebot. Je schwieriger und komplexer es für den Fotografen ist, die angebotene Aufnahme selber zu schießen, desto größer die Chance auf Verwendung.

Aber auch bei Fotos gibt es eine Reihe von technischen Voraussetzungen zu beachten. Die größte Anforderung besteht darin, der Versuchung zu widerstehen, selber aktiv zu werden. Auch wenn heute mit Handy oder regulären Kameras exellente Bilder gemacht werden können, engagieren Sie einen Profi. Selbstgeschossene Bilder fristen meist ein Leben im Verborgenen.

Hinzu kommt, dass manche Publikationen eine Bildergröße verlangen, die ein Handy oder auch selbst eine SLR Digitalkamera nicht bieten kann. Minimalgrößen für Fotos starten bei etwa 4000 x 2500 Pixel mit 240 DPI bis optimalen 1.270 DPI.

Auch bei Fotos gilt es, unterschiedliche Formate anzubieten. Dazu gehören PSD, JPEG, TIFF, BMP und auch ein Print-PDF. Die Speicherung sollte im CMYK - Modus erfolgen. Andere Modi vermeiden!

Dokumente

Image
Text - Dokumente gehören zu den Arbeit intensivsten Anforderungen bei der Pressearbeit. Sprechen wir es offen aus, viele Journalisten sind zu faul, um sich ausführlich mit ihrem Artikel zu beschäftigen und ihn optimal zu erstellen. Und hier ist der Politiker gefordert.

Da der Platz für einzelne Nachrichten gegrenzt sein wird, sollte das Angebot verschiedene Textlängen umfassen, z.B. 1000 Zeichen, 1500 Zeichen oder 2000 Zeichen. Dann kann der jeweilige Journalist sich die Länge herunterladen, die er am besten in seinen Gesamtartikel einbauen kann.

Für einen Politker kann dies umfangreiche Arbeit bedeuten, denn ein solches Angebot sollte für alle, zumindest aber für Kernaussagen vorliegen.

Wie bei Video und Bildern ist es vorteilhaft, Text in unterschielichen Formaten anzubieten: das gängigste dürfte MS Word sein, aber auch PDF bzw. ein gesamter ZIP-File sollte dabei sein. Für Tabellen bietet sich MS Excel an und farbige Unterlegungen der Kopfzeilen können für die Akzeptance nicht schaden.

Ein wichtiger Tipp!

Die Pandemie hat das technisch qualitätsorientierte deutsche Fernsehen lernen lassen, dass man auch mit kostengünstigen Kameras sendefähige Bilder aufnehmen kann. Kaum eine heutige Nachrichtensendung vergeht, ohne dass Pandemie Experten aus normalen Arbeitszimmern per Zoom oder ähnlichen Programmen zugeschaltet werden.

Diesen Trend können sich Kandidaten im Wahlkampf für einen Land- oder den Bundestag zu Nutze machen und ihre Meinung zu wichtigen Themen in die Welt der News einzustreuen. Alles, was man neben einer Kamera braucht, ist ein grüner Vorhang. 

Die Techniker blenden diesen Vorhang aus und ersetzen ihn durch einen ihnen genehmen Hintergrund und können so den Beitrag den eigenen Zuschauern im gewohnten Look zeigen.

Angelieferte Originalaufnahme

Image

Das gleiche in Tagesschau und...

Image

.... und in der heute journal Deko.

Image